In den letzten 3,5 Monaten war ich in Brasilien unterwegs. Mit dem ReMoD Gerät ging es von Rio de Janeiro über die Hauptstadt Brasilia in den Nationalpark Chapada Diamantina für meine erste mehrtägige Trekkingwanderung mit Backpack und danach in den Amazonas für meine erste Dschungeltour. Der krönende Abschluss meiner Brasilienreise war der Karneval in Rio de Janeiro.

In Rio und den umliegenden Städten hatte ich das Gerät im Alltag und auf der Straße benutzt, entweder beim Einkaufen, oder auch mal bei einem Spaziergang, bei dem ich gezielt auf meinen Gang geachtet hatte.

Teilweise haben die dazu gekauften Elektroden den 35 – 40 Grad Außentemperatur nicht standhalten können, das Gel auf den Elektroden hat sich verformt. So hatte ich einen Teil einer 8 Kilometer langen Wanderung auf der Ilha Grande (Staat Rio de Janeiro) in den Bergen auch mal ohne Gerät gemacht.

            

Auch Rio de Janeiro hat wunderschöne Wanderwege und Berge zum Klettern. Den Morro Dois Irmaos bin ich dieses Mal zum zweiten Mal hoch geklettert. Leider war es bewölkt auf der Spitze (550m), es hat aber trotzdem mega viel Spaß gemacht 🙂 und das Gefühl dort oben zu stehen, oberhalb der Vögel, ist einmalig. Der Weg nach oben ist relativ schmal. Zudem gibt es oft sehr große und rutschige Brocken, die es gilt zu überwältigen und der Boden ist oft auch locker, sodass nicht nur ich sondern auch meine Freundin oft ausgerutscht sind und Probleme hatten, hoch oder runter zu kommen. Aber es hat sich gelohnt 🙂

      

Von Rio de Janeiro ging es nach Belo Horizonte und in die Hauptstadt Brasilia. Hier habe ich das Gerät im Alltag verwendet, als wir uns zum Beispiel einkaufen waren oder durch die Stadt gingen.


Mit Gerät vor dem Magalhães Stadium in Belo Horizonte, wo 2014 das 7:1 passierte 🙂

Die nächste große Bewährungsprobe und die für mich anstrengendsten Tage in meinem ganzen Leben war meine erste dreitägige Trekkingtour mit Backpack durch den Nationalpark Chapada Diamantina. Bei 48 Kilometern in der Sonne und Hitze über Berge und Täler hat mir das Gerät ReMoD einen unglaublichen Dienst erwiesen. Einzig die Elektroden sind durch die Hitze immer mal wieder verrutscht und mussten wieder gerichtet werden. Außerdem gab es während der 3 Tage keine Elektrizität, weshalb die Batterie des Gerätes für den letzten Tag leider nicht mehr ganz ausreichte. Aber ich habe gehört, dass das neue Gerät eine stärkere Batterie hat. Außerdem würde ich nächstes mal einfach eine stärkere Powerbank mitnehmen, vielleicht sogar Solar betrieben.

Ich habe den Nationalpark mit vielen Blasen, Schürfwunden und Schnitten verlassen, und meine Füße waren so platt wie nie zuvor. Es hat sich aber jeder Meter gelohnt. Mein großartiger Guide hat mir stets geholfen, als es schwerer wurde und wir über teils große Steinmassen klettern mussten. Ohne sie und ihre Geduld hätte ich es nicht geschafft. Denn ja, ich bin und bleibe immer halbseitig gelähmt. Und bei Wanderungen wie diesen werde ich auch immer Hilfe brauchen. Aber jetzt kann ich solche Wanderungen überhaupt mitmachen und Teil der Gruppe sein, die diese Abenteuer erlebt.

  

 

Im Dschungel hat das Gerät auch seine Bewährungsprobe bestanden. Das feucht-schwüle Wetter war schwer für das Gerät und die Elektroden, es hat den Amazonas und die vielen Wanderungen im Dschungel aber perfekt überstanden 🙂 Die Primärwälder haben alles andere als leichte Wanderwege geboten. Trotzdem hat das Gerät ReMoD hier geholfen, diese Tage unbeschadet (abgesehen von den tausend Mückenstichen natürlich) zu überstehen.

                       

 

Zurück in Rio de Janeiro wollte ich eigentlich auf den Pedra da Gavea Berg klettern, doch leider hatte ich mir kurz nach meiner Rückkehr den linken Daumen gebrochen, und weil auf der geplanten Route auch Rockclimbing enthalten war, musste ich leider darauf verzichten. Stattdessen bin ich mit einer Freundin den Pedra Bonita hochgeklettert. Er ist zwar höher als der Morro Dois Irmaos, aber dafür ist der Wanderweg weniger uneben, es gibt weniger steile Stellen und der Boden ist auch etwas fester. Trotzdem war die Aussicht einmalig 🙂 Wieder haben die 38 Grad den Elektroden zu schaffen gemacht, daher hatte ich das Gerät dann für den Rückweg abgelegt.

      

Der krönende Abschluss des Trips war der legendäre Karneval in Rio. Anfangs hatte ich überlegt, das Gerät in das Kostüm mit einzuarbeiten (ala Lara Croft), hatte mich dann aber doch für andere Outfits entschieden (unter anderem wegen dem extrem starken Regen die ersten Tage) – und es mir für den Abschluss meiner Reise dann auch mal gegönnt, das Gerät zuhause zu lassen 🙂

          

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